Woran ich dich erinnern möchte... - Teil 2

Es ist okay, loszulassen was nicht mehr zu dir gehört

Dass Schuhe, die wir einst liebten uns plötzlich nicht mehr passen, nicht mehr gefallen oder schlicht alt und kaputt sind, ist völlig normal. Genauso ist es mit ziemlich allem im Leben. Die Medien verwirren uns mit völlig unrealistischen Konzepten von bedingungsloser Liebe, ewiger Freundschaft und tollen, interessanten Jobs, die man niemals aufgeben möchte. Nun, in Wahrheit ist diese Art von Stabilität selten (geworden). Wir verändern uns ständig und rasant. Allerdings waren auch früher nicht alle glücklich mit dem was sie hatten, aber es mangelte oft an Alternativen. Das ist heute Gott sei Dank nicht mehr der Fall. Also: Halte nicht an Menschen, Situationen oder Jobs fest, die nicht mehr zu dir passen. Du darfst die alten, schmerzenden Schuhe ausziehen. Öffne dich für Neues und vertraue dem Rhythmus des Lebens. Das Glück ist bekanntlich immer mit den Mutigen! 

Du kannst die Welt nicht retten

Manchmal brennt es an allen Ecken und Enden und wir haben das Gefühl überall gebraucht zu werden. Doch nicht alles liegt in unseren Händen und schon gar nicht in unserer Verantwortung! Erlaube dir innezuhalten und dich zu fragen: Ist das wirklich meins oder bürde ich mir die Last von jemand anderem auf? Wir alle tragen unseren Rucksack. Nur wenn das Gewicht verteilt ist, kommen wir weiter. Wenn einer versucht alle Rucksäcke zu tragen ist die Last zu schwer und verhindert das Vorankommen. 

Mache niemanden zur Priorität, für den du nur eine Option bist

Es ist schwer, ich weiß. Trotzdem: Wir alle verdienen Menschen in unserem Leben, die nicht nur nehmen, sondern auch mal gerne bereit sind zu geben. Menschen, die dich nicht nur dann anrufen, wenn sonst niemand verfügbar ist oder sie etwas von dir wollen. Menschen, deren Zuneigung echt ist und die dir, die Wertschätzung geben, die du verdienst. Überlege einmal mehr: Wer sind diese Menschen in meinem Leben? Wie behandle ich sie? Und wie lasse ich mich behandeln? Du hast es nicht verdient in der zweiten Reihe zu stehen und auf Zuwendung und Anerkennung zu warten. Priorisiere die, die dich priorisieren!

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