Was ich gelernt habe - Teil 1

Menschen die wirklich zu dir gehören und bei dir sein wollen finden, finden dich auf wundersame Weise immer und immer wieder. Du musst dich nicht sorgen oder versuchen die Situation zu kontrollieren. Wer bleiben will, bleibt. Wer zurückkehren möchte, kehrt zurück. Manche bedeutsamen Weggefährten begleiten dich nur eine Zeitlang, bis sie sich aus deinem Leben wieder verabschieden. Doch jede Begegnung hinterlässt Spuren in unserer Seele und unserem Herzen und nichts ist jemals verloren. 

Selbst die tiefste und längste Dunkelheit endet irgendwann. Auch wenn man sich schon gar nicht mehr getraut hat darauf zu hoffen. Das Leben ist immer im Wandel und nichts ist für immer da.

Menschen verletzen uns, weil sie selbst verletzt und unsicher sind, Angst haben oder sich schützen wollen. Das bedeutet aber nicht, dass man dieses Verhalten hinnehmen muss. Früher dachte ich das und verletzte mich selbst, durch diese falsch verstandene Empathie. Verständnis ja, Co-Abhängigkeit nein!

Die größte Herausforderung, die schwierigste Situation, selbst der tiefste Schmerz, entpuppen sich mitunter als größte Chancen auf Wachstum und Weiterentwicklung. Viel zu oft verlaufen wir uns und verlieren uns im Außen oder in Oberflächlichkeiten. Solange alles halbwegs läuft, wird der Karren weitergezogen. Schwierigkeiten aber zwingen uns zum Aufwachen und Umdenken. Die Suche nach Linderung führt uns an Orte die wir andernfalls nie kennen gelernt hätten. Wir spüren endlich wie stark wir wirklich sind, wenn wir es sein müssen. In jedem von uns steckt eine unbändige Kraft von der wir nichts wissen, bis das Leben uns entsprechende Aufgaben gibt, an denen wir nicht nur verzweifeln, sondern vor allem auch wachsen können. Das gibt uns Zuversicht für unseren weiteren Weg.

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